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KammerMusik zur Marktzeit
Samstag, 7. November 2015, 11:15 - 12:00
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duo mélange – Musik für Flöte und Marimba
Almut Unger-Flöte, Thomas Laukel-Marimba
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Almut Unger wurde in Leipzig geboren und absolvierte ein Künstlerisches Studium im Hauptfach Querflöte an den Musikhochschulen in Weimar, Budapest und Leipzig.

Thomas Laukel wuchs in Kassel auf und studierte Klassisches Schlagwerk an der Musikhochschule Hannover, an der Universität der Künste Berlin sowie in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.

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Fasziniert vom Zusammenklang der Flöte mit den unterschiedlichsten Schlaginstrumenten begannen die beiden Musiker bereits zu Studienzeiten mit ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit. Recht bald fokussierte sich diese auf die Kombination aus verschiedenen Flöten mit dem Marimbaphon, einem dem Xylophon ähnlichen Instrument mit Wurzeln in Afrika und Südamerika. Almut Unger und Thomas Laukel gründeten das duo mélange – das deutschlandweit erste Ensemble dieser Art, welches sehr bald einen großen Zuspruch von Publikum, Veranstaltern und Presse erhielt und nun im vergangenen Jahr bereits sein 15-jähriges Bestehen feiern konnte.

Der Ensemblename ist in mehrfacher Hinsicht Programm: die Instrumente verschmelzen zu einem außergewöhnlichen Klanggemisch, und die interpretierten Werke sind eine vielfarbige Mixtur aus den unterschiedlichsten Musikstilen und Epochen.

Teils bekannte teils wenig gespielte Stücke finden in den phantasievollen Transkriptionen des duo mélange ihre meisterhafte Umsetzung. Ob Sonaten von Johann Sebastian Bach oder Wolfgang Amadeus Mozart, Melodien aus Opern von George Bizet und Giacomo Puccini , Tangos von Astor Piazzolla oder jazzinspirierte Werke von Leonard Bernstein oder Dimitri Schostakowitsch - stets entfalten die Kompositionen durch kunstvolle Bearbeitungen und die sensible musikalische Umsetzung ganz neue Reize; der Charakter der Originale geht aber dennoch niemals verloren. Neben diesen ausschließlich selbst angefertigten Arrangements lassen die Musiker auch immer wieder zeitgenössische Klänge in die Programme einfließen, teilweise unter Hinzunahme weiterer Instrumente aus der unerschöpflichen Familie der Schlaginstrumente. Das Ensemble vergab verschiedene Kompositionsaufträge und hat zahlreiche Stücke uraufgeführt.

Almut Unger und Thomas Laukel nahmen gemeinsam mehrere CDs auf, und sie waren bei verschiedenen Konzertreihen und Festivals zu Gast (z.B. Deutsches Mozartfest, Festival Mitte Europa). Daneben sind beide auch als Solisten, in verschiedenen Kammermusikformationen und Orchestern zu erleben (z.B. Gewandhausorchester Leipzig, Staatskapelle Berlin, MDR-Sinfonieorchester) und gehen jeweils pädagogischen Tätigkeiten nach.

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Die melodischen Schlaginstrumente (sogenannte Stabspiele) lassen sich in die Gruppe der Metall– und in die der Holzinstrumente unterteilen. Bekannteste Vertreter sind einerseits Glockenspiel und Vibraphon sowie andererseits Xylophon und Marimbaphon.

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Das Xylophon kannte man im deutschen Sprachraum bereits im 16. Jahrhundert als „Hülzern Glächter“. Es versinnbildlichte oftmals den Tod oder böse Geister und Hexen.
Die sogenannte „Holzfidel“ wurde zunächst von volkstümlichen Wandervirtuosen gespielt und somit verbreitet, später fand das Instrument z.B. in E. Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und C. Saint-Saëns’ „Totentanz“ auch seinen Einzug in die Oper und in den Konzertsaal.

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Vorbild des Glockenspiels ist die Lyra der Militärmusik. Es taucht seit
W.A. Mozarts „Zauberflöte“ auch in klassischen Orchesterkompositionen auf.

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Das Marimbaphon / die Marimba („ma–rimba“ = mehrere Töne) stammt ursprünglich aus Afrika. Durch die Sklaverei gelangte das Instrument nach Amerika, wo es in Mittel– und Südamerika rasch Eingang in die Folklore und in den USA in die neuere Musik und den Jazz fand.

In Europa erschien das Marimbaphon erstmals um 1920. Komponisten wie C. Orff,
O. Messiaen oder G. Puccini benutzten es als klangliche Ergänzung zu Glockenspiel und Xylophon.

Bedingt durch die Erweiterung der Spieltechnik und die technische Vervollkommnung des Instruments entwickelte sich das Marimbaphon nach dem Zweiten Weltkrieg zum Kammermusik– und Soloinstrument. Ein modernes Marimbaphon hat einen Tonumfang von vier bis fünf Oktaven. Die Klangplatten aus hochwertigem Palisanderholz sind klaviaturmäßig angeordnet und erklingen immer ungedämpft. Durch die Verwendung verschiedener, meist garnumwickelter Schlägel lassen sich unterschiedliche Klangfarben hervorbringen.

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Das Vibraphon entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Nordamerika. Seine Klangplatten bestehen aus einer Leichtmetallegierung, ähnlich wie beim Marimbaphon dienen darunter befindliche Metallröhren als Resonanzraum. Elektrisch betriebene Drehklappen in den oberen Röhrenenden öffnen und schließen abwechselnd die Resonatoren und erzeugen damit das charakteristische Vibrato. Durch ein Dämpfungspedal kann die Tondauer variiert und es können Melodien und Akkorde ähnlich wie beim Klavier phrasiert werden.

Das Vibraphon ist vor allem als lyrisches Jazzinstrument populär geworden, doch auch in der klassischen Orchestermusik findet es durchaus Verwendung: erstmals vorgeschrieben in A. Bergs Oper „Lulu“ wird es auch in vielen Werken von
H.W. Henze oder in L. Bernsteins „West Side Story“ verlangt.

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Ort Pauluskirche Hamm, Marktplatz 16, 59065 Hamm

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