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Weihnachtskonzert der Pauluskantorei 21.12.2013

Im diensjährigen Weihnachtskonzert präsentieren Paulusensemble und -kantorei ein Programm mit den Kantaten BWV 1 "Wie schön leuchtet der Morgenstern" und BWV 62 "Nun komm, der Heiden Heiland" sowie das Magnificat in C von von Christoph Graupner.

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Das diesjährige Weihnachtskonzert der Pauluskantorei präsentiert barocke Kantatenkompositionen, die als „echte“ Adventsstücke gelten können. Sie stellen das Kommen des Heilands in der Geburt Jesu Christi dar und akzentuiert die Vorbereitung der Gemeinde auf das nahe Christusfest. Dennoch – oder auch gerade deshalb – sind die Kompositionen durch ihre reiche Instrumentierung mit Hörnern, Oboen und Streichern sehr festlich angelegt. Neben der Pauluskantorei wirken das Paulusensemble sowie Uta Harder (Sopran); Annika van Dyk (Alt), Nils Giebelhausen (Tenor) und Ingo Dickewied (Bass) als Vokalsolisten mit.
Eintrittskarten sind bereits jetzt an den bekannten Vorverkaufsstellen zu bekommen.

Bach schrieb die Kantate „Nun komm der Heiden Heiland“ BWV 61 im Jahr seiner Ernennung zum Konzertmeister am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1714 in der Schlosskirche erstmals auf. Die vorgeschriebenen Lesungen beinhalten u.a den Einzug Jesu in Jerusalem. Der Textdichter Erdmann Neumeister übernimmt die erste Strophe von Martin Luthers Nun komm, der Heiden Heiland, dem Hauptlied des 1. Advent, für den Eingangschor und benutzt als Schlusschoral den Abgesang der letzten Strophe von Philipp Nicolais Wie schön leuchtet der Morgenstern. Der dritte Satz enthält die Bitte um ein „selig neues Jahr“, da mit dem ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr beginnt. In Satz 4 zitiert Neumeister aus Offb 3,20 LUT „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir“. Der Dichter verbindet die Motive vom Einzug Jesu in Jerusalem und seiner Wiederkunft (aus der Offenbarung) mit der persönlichen Bitte um den Einzug in das Herz des Glaubenden. Bach führte die Kantate in seinem ersten Amtsjahr als Thomaskantor in Leipzig am 28. November 1723 erneut auf. Der 1. Advent beginnt das Kirchenjahr. Bach schrieb den Eingangschor aus diesem Anlass als Choralphantasie in Form einer Französischen Ouverture, die dem Ablauf langsam – schnell (Fugato) – langsam folgt. Der französische König pflegte zur Ouverture eine Vorstellung zu betreten; Bach huldigte einem anderen König.
Die Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1 wurde von Johann Sebastian Bach für das Fest Mariä Verkündigung (25. März) im Jahre 1725 von Bach als Choralkantate komponiert. Der unbekannte Dichter hat dabei nur die erste und siebte Strophe im Wortlaut übernommen. Die anderen Strophen wurden zu Rezitativen und Arien umgedichtet. Während im aufwändig angelegten Eingangschor die Hörner die Orchester- und Liedmelodie stützen, repräsentieren die Violinen mit ihrem konzertanten Spiel in hoher Lage das Funkeln des Morgensterns.
Ziemlich in die Mitte der Entstehungszeitpunkte der beiden Bach’schen Kantaten fällt die Komposition des Magnificat in C von Christoph Graupner in das Jahr 1722. Graupner hatte es als Bewerbungsstück um das Thomaskantorat in Leipzig vorgelegt und damit auch die Stelle erworben. Lediglich weil sein Landesherr, der Fürst von Hessen-Darmstadt seinen Hofkomponisten nicht ziehen ließ konnte Graupner das Amt in Leipzig nicht antreten und so wurde es Bach möglich, sich um die Stelle zu bewerben.
Graupners Komposition vertont insbesondere die Macht der glaubenden Maria, die die Macht der Herrschenden zu brechen instande ist.

Die Mezzosopranistin Annika van Dyk, geboren in Essen, aufgewachsen in Esslingen am Neckar, erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bei Frau Gisela Koban in Stuttgart.
Im Jahre 2000 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Folkwang Hochschule in Essen bei Frau Kammersängerin Prof. Czilla Zentai auf. 2003 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in die Klasse von Frau Prof. Hedwig Fassbender, wo sie Anfang 2008 ihr Diplom ablegte.
Während ihres Studiums wirkte sie in verschiedenen Opernproduktionen der Hochschule mit; so sang sie unter anderem den Grafen Orlofski in der Fledermausvon Johann Strauß sowie die Partie der Mrs. Begbick in Kurt Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“.
Im Rahmen der Hessischen Theatertage sang Annika van Dyk am Stadttheater Giessen die Fortuna in Claudio Monteverdis „L‘Incoronazione di Poppea“ und in einer Koproduktion mit der Oper Frankfurt die Hermiain Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“.
Im Jahre 2006 wurde die Mezzosopranistin in die Yehudi Menuhin-Förderung „Live Music Now“ aufgenommen.
Im März 2007 gewann Annika van Dyk den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb der Schlossoper Haldenstein in der Schweiz und sang infolgedessen in der dortigen Produktion von W.A. Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ die Marcellina. Für eine konzertante Aufführung von Giuseppe Verdis "La Traviata" wurde Annika van Dyk an die Philharmonie Südwestfalen verpflichtet und sang dort die Partien derFlora und Annina.
Zu Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde sie an das Theater Aachen engagiert, wo sie die Mary in Richard Wagners „Der fliegenden Holländer“, und die Stimme der Mutter in Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ sang.
Im April 2008 debütierte sie ebenfalls am Theater Aachen in der Titelpartie des Orfeo in „Orfeo ed Euridice“ von Christoph W. Gluck.
In der Spielzeit 2009 wurde Annika van Dyk als Marthe Schwerdtlein für die Oper "Faust" von Charles Gounod verpflichtet.
Darüber hinaus ist Annika van Dyk eine gefragte Lied- und Oratoriensängerin. Konzertreisen führten sie unter anderem nach Italien, Slowenien und in die Schweiz.

Nils Giebelhausen (Tenor) studierte Gesang bei Hanno Blaschke (München), Anna Maria Castiglioni (Mailand) und Wilfried Jochens (Hamburg). Meisterkurse bei Barbara Schlick ergänzten seine Ausbildung.
Bereits als Zwanzigjähriger wurde er Preisträger beim Gesangswettbewerb des Deutschen Tonkünstlerverbandes.
1998 gab er in Rimini sein Operndebüt in A. Draghis Barockoper „La patienza di Socrate con due mogli“ unter Leitung von Alan Curtis. Im Frühjahr 2000 wirkte er dann an der Bayerischen Staatsoper in München in C. Monteverdis „Orfeo“ als Pastore mit. 2004 sang er bei den Tagen alter Musik in Bamberg den „Blifil“ in F.-A. Philidors Oper „Tom Jones“.
Auch als Oratorientenor ist er in ganz Deutschland zu hören, sein besonderes Interesse gilt dabei Bachs Oratorien und Passionen. Konzertreisen führten ihn bisher nach Italien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Belgien, Österreich, Niederlande, Ungarn, Kanada und Japan.
Außerdem singt er auf dem Gebiet der „Alten Musik“ regelmäßig in Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Chor, Trinity Baroque, Musica fiata, Himlische Cantorey, dem Johann-Rosenmüller-Ensemble, Chapelle Rhenane sowie dem Orlando di Lasso-Ensemble und arbeitet mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Frieder Bernius und Peter Neumann zusammen, die ihn zu zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen eingeladen haben.

Ingo Dickewied (Bass) wurde am 17.12.1970 in Lemgo geboren. Nachdem er das Klavierspielen erlernte, entdeckte er seine Liebe zum Gesang. Der Schüler von Mechthild Böhme aus Detmold hatte in den Spielzeiten 05/06 und 06/07 ein Engagement am Landestheater Detmold. Der Bariton sieht jedoch seine Vorlieben im Kunstlied und Oratoriengesang. Er arbeitete bereits mit namhaften Kantoren zusammen. Mit seinem Pianisten Markus Gotthardt kann er ein breitgefächertes Repertoire nachweisen. Es gehören sowohl Liederzyklen (Winterreise, Dichterliebe, Songs of Travel usw.), als auch Arien aus Oper, Operette und Musicals dazu. Eine große Auswahl an Kunstliedern gehören ebenfalls in das Programm des Künstlers. Auftritte in Hamburg, Essen, Braunschweig, Göttingen, Bad Lauterberg und Paderborn (Dom) machten ihn auch überregional bekannt. Seine erste CD erschien im November 2007.

 

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