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Pauluskirche

Öffnungszeiten:
- in den Monaten April bis Oktober: Montag bis Freitag 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr; Samstag 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr
- in den Monaten Oktober bis März Dienstag bis Donnerstag 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr sowie 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr; Freitag: 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr; Samstag: 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Ansprechpartner:
Pfarrerin Astrid Taudien, Venusstr. 21, 59067 Hamm, Fon: 0 23 81 / 94 45 63
Pfarrerin Heidi Bunse-Großmann, An der Johanneskirche 20, 59065 Hamm, Fon: 0 23 81 / 6 28 63
Küsterin Lida Salwasser, Fon: 0 23 81 / 14 21 16

Gottesdienst Sonntag: 09:30 Uhr, jeden 1. Sonntag mit Abendmahl; ab 2011 an jedem 2. Sonntag des Monats Abendgottesdienst "AusKlang" 18:00 Uhr; Familiengottesdienste um 11:00 Uhr
Minigottesdienst: jeweils am 3. Sonntag des Monats 11:00 Uhr in der Sakristei
Andacht zur Marktzeit: jeden 2.- 4./5. Samstag um 11:15 Uhr
Musik zur Marktzeit: jeden 1. Samstag um 11:15 Uhr

Baugeschichte in Kurzform
1254 erste Erwähnung einer Kapelle, Pfarre der Kirchengemeinde Mark zugeordnet.
1275 nach einem Stadtbrand werden die begonnenen Bauarbeiten für eine große Kirche im gotischen Baustil wieder aufgenommen.
1337 Eigenständigkeit der Pfarrgemeinde Bau der Sakristei - Name der Kirche: St. Georg In den folgenden 100 Jahren erfolgt eine reichhaltige Ausstattung mit über 20 Altären.
Ca. 1553 Reformation, in den folgenden Jahrzehnten werden alle Kunstgegenstände und Altäre entfernt. Neuer Name: Reformierte Kirche
1741 schwerer Stadtbrand, die Kirche wird schwer beschädigt, Gräber und Grabplatten in der Kirche zerstört.
1 .2. 1746 Erster Gottesdienst nach dem Wiederaufbau. Turm bekommt eine Barockhaube.
1893 Weitere Umbaumaßnahmen außen und innen.
1912 neuer Name: Pauluskirche
1939/40 Instandsetzungsarbeiten müssen wegen des beginnenden Krieges abgebrochen werden.
30. 9. 1944 Schwere Schäden durch Brand- und Sprengbomben
1951 Beginn des Wiederaufbaus durch den Architekten Bernhard Hopp aus Hamburg Reformationsfest
1954 Neueinweihung
2000 Sanierung und Restauration des Turmes
2004 Instandsetzung des Chores außen
2005 Innenrenovierung
2007 neue Turmuhr
2008 Orgelrenovierung
2009 Renovierung des Nordportals
2011 Renovierung der Südfassade geplant
Höhe des Turmes mit Spitze 79,30 m
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kirchenführer und Glockenführer, die Sie für jeweils 2,50 Euro in der Kirche erwerben können.

 

Grundriss der Kirche mit Nummerierung der Prinzipalstücke und Kunstgegenständen

 

Kirchengrundriss
1.Turmhahn: krönte die Turmspitze
2. Gedenkstätte 1966 Sarkophag. von 1940/kein Grab. Im Mosaik über dem Sarkophag sind Steine der Krieg führenden europäischen Länder im 2. Weltkrieg verarbeitet. Künstler: Ernst Thun/Wuppertal. Bild : Kreuzesabnahme Jesu,, Künstler H. Burckhard. Gedenktafeln von 1813 u. 1833
3. Gedenktafel, 1870
4. Gedenktafel 1870/71
5. 2 Kronleuchter im Mittelgang vor 1741, 1 Kronleuchter von 1772
6. Epitaph des Heinrich von Wrede,1614
7. Epitaph der 14- jährigen Elisabeth von Pentlinck, 1610 8. Epitaph des Generalmajors Joh. Du Boisson, 1730
9. Kanzel 1954
10.Taufstein 1954
11.Beckerath - Orgel 1967
12. Freskenmalerei, nicht vollständig freigelegt, 1925, gemalt zum Gedenken an die Opfer des 1. Weltkrieges, 1939 übergemalt, Künstler: Heinrich Rüter/Düsseldorf
13. Altar 1954, Bibel 1871
14. Kreuz mit Tuch 1999, Lieselotte von Crailsheim Der rote Faden symbolisiert das Wort Gottes, das vom Himmel zu uns kommt und durch Gebet zurück in den Himmel geht.
15. einzige, nach dem Stadtbrand 1741 erhalten gebliebene Grabplatte von 1653
16. Sakristei / Malerei und Schlusssteine 15. Jahrh. a) Heiliger Georg, b) Heiliger Laurentius, c) Heiliger Adrian d) unbekannt; Stützpfeiler in seiner ursprünglichen Form der Erbauungsphase im 12./13. Jahrh. Seit 2002 befindet sich die historische Glocke von 1743 wieder im Turm. Gotischer Hallenbau, 3-schiffig mit 5 Jochen, Kreuzrippengewölbe mit Schlusssteinen aus mehreren Jahrhunderten. Einige Kapitelle haben noch Blattverzierungen.
(Gunhild Bersch)